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Herren I: Horst filetiert Marler Friedfische

|   Volleyball

Fischkunde 2.0. Der Aal ernährt sich regelmäßig entsprechend dem vorhandenen Nahrungsangebot. Der Spitzkopfaal ernährt sich in erster Linie von Krebsen und anderen Kleintieren. Sind diese in einem Gewässer nicht ausreichend vorhanden, gibt es dafür aber einen großen Bestand an kleinen Fischen, so ernährt sich der Breitkopf-/Raubaal von diesen Fischen. Daher lässt sich festhalten, dass es in der Region rund um den Chemiepark wohl in erster Linie viele Krebse und Kleinstlebewesen gibt, aber immer der Reihe nach.

Heimspiel an einem Samstag(!) um 19 Uhr(!!), ansonsten zunächst alles beim alten. Knapp 90 Minuten vor Anpfiff beläuft sich der Kader auf 5 Leute. Kurzerhand rekrutieren wir den Anschreiber der praktischer Weise einer der stärksten Volleyballer im Landesverband ist. Zum Glück treffen zu einem späteren Zeitpunkt auch noch 1,5 Libero in der Halle ein, sodass wir ungefährdet antreten können.

Beim Ansetzen des Bauchschnitts zu Beginn des ersten Satzes wehren sich die Aale noch etwas, aber mit einem gekonnten Griff zur scharfen Klinge konnte Horst jegliche Gegenwehr eliminieren und nach einem erfolgreichen Kiemenschnitt zur weiteren Filetierung ansetzen (25:22).

Im weiteren Verlauf wurde das Filet dann fachmännisch vom Rücken getrennt (25:16) und entgrätet (25:13). Unsere Trumpfkarte auf der Bank mussten wir dabei noch nicht mal ausspielen. Der Friedfisch an sich schmeckt jedoch leicht moderig (ist wohl seiner Ernährung und seinem Umfeld geschuldet), daher werden die Filets zum Lüften an die Hallendecke gehängt und der Sieg lieber mit Pils begossen. Es zeigt sich einmal mehr, dass wir in dünner Besetzung und mit dicker Einstellung jederzeit in der Lage sind Siege in dieser Liga einzufahren.

Mit einem äußerst fluffigen Punktekonto von 8 (acht) und 3 Punkten auf den Relegations- bzw. 5 Punkten auf den Nichtabstiegsplatz, die beide ein Spiel mehr haben als wir, geht es am 10.02.18 um 16 Uhr in einer der gefühlt zehn Sporthallen West der TSC Eintracht weiter. Der ein oder andere Ausfall hat sich zum jetzigen Zeitpunkt schon angekündigt, sodass wir optimistisch sind mal wieder mit einem kleinen Kader große Erfolge zu erzielen.

Petri Heil

Die schönsten Jungs aus der schönsten Stadt! - H1