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Leichtathletik-Vereinsmeisterschaften 2018: Endlich wieder gute Stimmung

|   Leichtathletik

Wann: 08:00 Uhr

Nach einjähriger Unterbrechung fanden am Samstag, 16. Juni 2018 wieder die Leichtathletik-Vereinsmeisterschaften der MTG Horst auf der Sportanlage am Sachsenring statt. Vor dem Start der sportlichen Wettkämpfe wurde zunächst der umgebaute Sektor offiziell eröffnet. Der zweite Vorsitzende der MTG, Peter Rehberg, betonte in kurzen Worten die Erleichterung der Leichtathletik-Abteilung, zumindest für die Sprung-Disziplinen nach über 10 Jahren Wartezeit endlich bessere Bedingungen bekommen zu haben, auch wenn damit noch längst nicht alles in bester Ordnung sei. Der Vorsitzende des Sportausschusses, Klaus Diekmann, stellte aber im persönlichen Gespräch klar, dass man sich im Verein erst gar keine Hoffnung machen müsse, dass es weitere Verbesserungen der Anlage geben würde. Detlef Tellers als Vertreter des Leichtathletik-Vorstandes und der Verantwortliche der Sport- und Bäderbetriebe, Ralf Becker, stießen dennoch auf die gute Zusammenarbeit der letzten drei Jahre an, in denen sie nach zuvor acht verstrichenen Jahren zumindest die Sanierung des Sektors gemeinsam auf den Weg brachten. ESPO–Geschäftsführer Wolfgang Rohrberg, Bezirksbürgermeister Gerd Hampel, der Landtagsabgeordnete Frank Müller, Michaela Heuser und weitere Mitglieder der Bezirksvertretung VII staunten nicht schlecht über die große Anzahl der Teilnehmer sowie der guten Organisation der Veranstaltung durch die Leichtathletik-Abteilung der MTG.

Für den reibungslosen Ablauf des Tages sowie nahezu alle Vorbereitungen im Vorfeld zeichnet in erster Linie die Sportwartin der Abteilung, Melanie Adams verantwortlich. Sie schafft seit Jahren sowohl die sportlichen Voraussetzungen für alle Teilnehmer, kümmert sich um das gesamte „Catering“ und sorgt auch noch dafür, dass ausreichend Helfer zur Verfügung stehen.
Allerdings war das die letzte Vereinsmeisterschaft unter ihrer Leitung, da Melanie und auch ihr Gatte Markus Adams im nächsten Jahr ihre Posten niederlegen werden. Mit großem Bedauern der Abteilung werden sich die beiden im nächsten Jahr nicht mehr zur Wahl stellen.

Dann ging es auch endlich los, nach einem Show-Weitspringen für die eingeladene Prominenz gingen zunächst alle Teilnehmer im Dreikampf an den Start. Auf den Sprintstrecken von 50 bis 100 Metern, im Ballwurf bzw. Kugelstoßen und natürlich im Weitsprung auf dem neuen Kunststoff-Belag wurden zahlreiche Bestleistungen aufgestellt. Im Anschluss an die Dreikämpfe folgten die Laufentscheidungen über 400m, 800m und 3.000m. Im Gegensatz zur letzten Vereinsmeisterschaft vor zwei Jahren war die Tribüne in diesem Jahr wieder ausgesprochen gut besucht und die zahlreichen Anfeuerungen beflügelten einige Läufer regelrecht zu Höchstleistungen. Helmi Niehues kümmerte sich liebevoll wie immer um die erschienenen Teilnehmer des Sportabzeichentages, die im 3000 m – Lauf von den Zuschauern quasi ins Ziel getragen wurden.

Bei der Siegerehrung nahmen anschließend viele stolze Sportler die Urkunden und Pokale entgegen, auch hier wieder unter kräftigem Applaus der ebenso stolzen Familienangehörigen und Freunde.

Ehre wem Ehre gebührt, hier die Liste aller Vereinsmeister des Jahres 2018:

Lena Krake (W5), Samuel Erdmann, Jonas Gsell (M7), Nsroma Appiah, Violet Vukusic (W7), Mylo Pawlowski (M8), Thea Treute, Mia Schlüter (W8), Deion Appiah (M9), Dominika Doskatsch (W9), Maximilian Wege (M10), Elif Avci, Vivian Vukusic (W10), Léon Hillenbrand (M11), Paula Komp (W11), Elia Cebrián Schwarz (M12), Anja Rogatschenko (W12), Finn Vormbrock (M13), Dominik Jakob, Leonhard Komp (14), Louisa Salewski (W14), Felix Pfeiffer (M15), Linette Kunst (W15), Franziska Adams (U18), Christiane Kasper (Frauen HK), Stephan Jedele (Männer HK).

Leichtathletik-Abteilungsleiter Gregor Kastien dankte den vielen fleißiger Helfern und richtete zum Schluss aus gegebenem Anlass (siehe oben) die eindringliche Bitte an alle Eltern, Mitglieder und Freunde der Leichtathletik, sich im Vorstand bzw. bei allen anfallenden Aufgaben ein wenig mehr zu engagieren, um den laufenden Trainings- und Wettkampfbetrieb aufrecht erhalten zu können.