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Jahresempfang 2020

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Teamwork makes the dream work

Die MTG lud ein - viele kamen!

In diesem Jahr hatten sich wieder viele Freunde der MTG angemeldet und haben den Weg trotz des schlechten Wetters ins Vereinsheim gefunden.

Der 1. Vorsitzende Jörg Ludwig freute sich, die Ehrenvorsitzende Helga Herrmann, den Bundestagsabgeordneten Dirk Heidenblut und den Landtagsabgeordneten Frank Müller sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus dem Rat der Stadt Essen und der Bezirksvertretung begrüßen zu können. Ebenso wurden die Vertreter des ESPO, befreundeter Vereine, kooperierender Schulen sowie weiterer Kooperationspartner und Sponsoren begrüßt.

Die maßgebliche Zahl der MTG für das Jahr 2020 lautet 3.702! Damit konnte die MTG die Mitgliederzahl noch einmal steigern, obwohl sich dies im Jahresverlauf nicht abzeichnete. Hier erschreckten eher Nachrichten wie ein zurückgetretener Leichtathletik-Abteilungsvorstand sowie der Weggang von Trainern. Der Dank gebührt hier dem Team um Christiane Hacker, welches den Betrieb der Abteilung aufrechterhalten hat.

Die MTG hatte im vergangenen Jahr zwei Großbaustellen, die beide auch noch nicht abgeschlossen sind: Die Statik des Vereinsheims mit seinen langsam absackenden Stützen sowie die langandauernde Schließung der Sporthalle Wolfskuhle.

Bei der Statik des Vereinsheims war es zunächst schwierig, zu ergründen, welches Verfahren überhaupt für eine Behebung des Problems angewandt werden kann. Eine Lösung ist gefunden, leider ist diese sehr kostenintensiv. Die MTG hofft zurzeit auf einen recht hohen Zuschuss aus einem Förderpaket des Landes, um nach erfolgter Zusage zeitnah mit den Arbeiten beginnen zu können.

Beim Thema Wolfskuhle gelang Jörg Ludwig die Gratwanderung der Darstellung des Problems ohne dabei Vorwürfe zu erheben. Klar ist, dass die Handballabteilung nun schon über ein Jahr keine Heimhalle hat. Die Folgen sind erheblicher Mehraufwand aller Aktiven und der Eltern der jüngeren Spieler beim Trainingsbetrieb und bei Heimspielen. Ebenso hat die Abteilung, da weder ein ordentliches Catering noch eine Bandenwerbung möglich ist. Hinzu kommt, dass augenscheinlich in der Halle noch keine Handwerker zu sehen sind. Jörg Ludwig machte klar, dass es für die Handballabteilung immer schwieriger wird, den Eltern die Situation zu erklären. Erkennbar ist abschließend, dass die MTG-Handball-Abteilung nicht noch eine Saison in dieser Art überstehen wird. Über die Handballabteilung hinaus fehlt der MTG in der Oststadt auch für andere Veranstaltungen eine Sporthalle: Jörg Ludwig erinnerte an die Sportshows, die Gerd Kämpkes früher regelmäßig veranstaltet hat. So eine Sportshow im Jahr 2021 anlässlich des 140-jährigen Jubiläums wäre eine gute Idee, aber ohne entsprechende Halle in MTG-Nähe nicht sinnvoll.

Abschließend stellte Jörg Ludwig die vorbildliche Jugendarbeit für die 1.000 MTG-Mitglieder unter 18 Jahren der MTG heraus: Der Jugendausschuss um Timm Riesel organisiert übergreifende Veranstaltungen für alle Kinder und Jugendlichen, wie zum Beispiel den nun anstehenden Kinderkarneval. Das Dankern-Team um Eiko Rümker fährt jedes Jahr mit 80 Kindern nach Schloss Dankern. Die MTG leistet 40 Wochenstunden bei 10 bis 12 kooperierenden Schulen in der Oststadt.

Im Ausblick auf dieses Jahr bedankte sich Jörg Ludwig bei Franz Sagurna, der die MTG mit seinem Wissen beim Bau einer vereinseigenen Le Parkour-Anlage unterstützt. Auf zwei ehemaligen Tennisfeldern soll die größte Le Parkour-Anlage Europas entstehen. Jörg Ludwig bedankte sich ausdrücklich bei der BV VII, die den Bau der Anlage mit 10.000,- € unterstützt. Ebenso ging der Dank an die Sparkasse Essen, die die Anlage mit entsprechenden Sportgeräten ausstatten wird.

Die MTG hat die Motivation und die Leute dazu, den Bürgerinnen und Bürger der Oststadt auch weiterhin ein tolles Sportangebot zu schaffen.

Das Zitat des amerikanischen Autors John Calvin Maxwell: "Teamwork makes the dream work" darf als Motto die MTG gerne das laufende Jahr und auch darüber hinaus begleiten.